Wir brauchen Bewegungsqualität

Die Rhein-Main-Region ist von permanenter Bewegung und Dynamik geprägt. Dennoch erleben wir häufig Stillstand oder Schneckentempo – im Stau, in vollen Zügen oder beim Bau wichtiger Infrastrukturprojekte.

Gastbeitrag – Rouven Kötter

 

Die Mobilität in der Region wird heute weder den Bedürfnissen der Menschen noch den Anforderungen der Wirtschaft noch denen des Klimaschutzes gerecht. Wir erreichen die Mobilitätswende nicht nur mit großen Infrastrukturmaßnahmen, die Jahrzehnte für die Fertigstellung benötigen, über die man aber wunderbar schimpfen und sie als Ausrede nutzen kann.

Wichtig ist, dass wir heute noch anfangen

Vielmehr bedarf es auch vieler kleiner Schritte, um ans Ziel zu gelangen, bei jedem einzelnen von uns und auch als gemeinsame Kraftanstrengung. Wichtig ist, dass wir heute noch anfangen und nicht beim Warten auf den großen Wurf vergessen, den ersten Schritt zu gehen. Wir müssen handeln!

Wir brauchen Bewegungsqualität von jedem Ort aus, auf allen Strecken und Wegen. Die Kommunen des Regionalverbands FrankfurtRheinMain haben dafür einstimmig eine Mobilitätsstrategie, einen Werkzeugkasten mit konkreten Sofortmaßnahmen, beschlossen. Wir wollen Mobilität für alle erreichen, unnötigen Verkehr vermeiden und den notwendigen Verkehr besser gestalten.

Wir brauchen maßgeschneiderte Konzepte für unsere individuellen Kommunen in Stadt und Land und vor allem politischen Willen, um Mobilität gemeinsam zu gestalten und alles dafür zu tun, gute Ideen und Maßnahmen zügig umzusetzen.

Rouven Kötter (42) war zehn Jahre Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Wölfersheim und ist seit 2018 beim Regionalverband FrankfurtRheinMain als Erster Beigeordneter unter anderem für das Thema Mobilität zuständig.

Mehr zu Rouven Kötter unter www.rouvenkoetter.de

Mehr zur Mobilitätsstrategie für FrankfurtRheinMain unter www.region-frankfurt.de