Hauptamtliche Stelle für Kinder- und Jugendrechte muss endlich kommen

Foto von Lisa Gnadl
Bild: Angelika Aschenbach

Auf die jüngste Forderung der CDU-Frauen, Hessen brauche eine Landesbeauftragte für Kinderschutz, reagierte die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Lisa Gnadl, erstaunt: „Bereits seit über einem Jahr ist die Position der Landesbeauftragten für Kinder- und Jugendrechte unbesetzt. Nachdem die ehrenamtliche Landesbeauftragte für Kinder- und Jugendrechte sich gezwungen sah, aufgrund der hohen Arbeitsbelastung ihr Amt niederzulegen, war die Landesregierung nicht in der Lage, diese Stelle neu zu besetzen.“ Das zeige, dass dieses Amt nicht ehrenamtlich auszuführen sei. Seitdem Rücktritt fordere die SPD-Landtagsfraktion, die Kinderrechte in Hessen weiter zu stärken. In diesem Zusammenhang sei die Einberufung einer hauptamtlichen Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte zur stärkeren Vernetzung mit Akteurinnen und Akteuren der Jugendarbeit und Jugendhilfe dringend notwendig. Es sei schön, dass dies den Frauen in der CDU auch endlich bewusst werde. Vielleicht schaffe es die Landesregierung nun, endlich aktiv zu werden. „Wir brauchen außerdem eine dauerhafte Landesförderung der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen, damit Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen auch dort Beratung und Unterstützung erhalten. Auch hier muss Schwarzgrün endlich die Blockadehaltung aufgeben“, sagte Gnadl abschließend.