Handlungsbedarf bei psychologischer Unterstützung an hessischen Schulen

Bild: Angelika Aschenbach

Die Landesschülervertretung Hessen hat am Montag auf einer Pressekonferenz unter anderem die Forderung nach Präventionsprogrammen bei psychischen Problemen erhoben. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Christoph Degen, nannte die Forderung angesichts der ermittelten Zahlen nachvollziehbar.

Degen sagte: „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Auffälligkeiten zunehmen und immer mehr Schülerinnen und Schüler Hilfe bei psychischen Problemen in Anspruch nehmen. Wir fordern seit langem mehr Schulpsychologen und ein engmaschiges Unterstützungssystem sowohl für Schüler wie auch für Lehrkräfte. Die Gesundheit steht an erste Stelle. Nur dann ist an einen Lernerfolg überhaupt zu denken. Die Forderung, Hausaufgaben durch gemeinschaftliches Lernen in der Schule zu ersetzen, ist ein Plädoyer für echte Ganztagsschulen, wie sie die SPD seit langem fordert.“