Terminal 3 ist wichtiger Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Frankfurter Flughafens

Bild: Angelika Aschenbach

Heute wurde der Grundstein für das neue Terminal 3 des Frankfurter Flughafens gelegt. Dazu sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marius Weiß:

„Das Terminal 3 war Ergebnis der Mediation, daher standen und stehen wir als SPD zu seinem Bau. Es zeigt sich heute, dass die Prognosen zum Wachstum des Luftverkehrs sogar noch übertroffen wurden. Zwei Gutachten haben im Jahr 2014 den Bedarf des Terminal 3 festgestellt und die damals für 2021 vorausgesagten Flugbewegungen wurden bereits im letzten Jahr 2018 um mehr als eine Million übertroffen. Es zeigt sich damit, wie falsch die schwarzgrüne Landesregierung damals lag, als sie den Bedarf infrage stellte und die Plausibilität der Berechnungen für einen sechsstelligen Betrag überprüfen ließ, um die Funktionärsbasis des grünen Koalitionsteils ruhigzustellen. Vor diesem Hintergrund mag es persönlich nachvollziehbar sein, dass Tarek Al-Wazir heute der Grundsteinlegung ferngeblieben ist, um an seine falschen Vorhersagen aus 2014 und sein Versprechen aus Oppositionszeiten, dass es mit ihm kein Terminal 3 geben werde, nicht erinnert zu werden. Für einen hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister ist das heutige Fernbleiben jedoch absolut inakzeptabel und zeigt eine Geringschätzung der gesamten schwarzgrünen Landesregierung für den Flughafen als Wirtschafts- und Arbeitsplatzmotor.

Das Terminal 3 ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Frankfurter Flughafens. Es ist die Antwort auf eine boomende Entwicklung im Luftverkehrsmarkt, in dem sich die Fraport AG im Wettbewerb mit anderen internationalen Drehkreuzen bewähren muss. Als hessische SPD haben wir ein Interesse an einem wirtschaftlich erfolgreichen Flughafen in Frankfurt. Klar ist aber auch, dass das Wachstum die Fraport verpflichtet, alles technisch und wirtschaftlich Mögliche zu unternehmen, um den damit einhergehenden Lärm und andere Emissionen für die betroffene Bevölkerung zu begrenzen.“