Thorsten Schäfer-Gümbel: Wachsende Skepsis gegenüber Börsenfusion

Die Berichterstattung über die Auflagen der EU-Wettbewerbshüter und deren Einschätzung durch die London Stock Exchange im Hinblick auf die geplante Börsenfusion hat der Fraktions- und Landesvorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, am Montag in einer ersten Reaktion wie folgt kommentiert:

„Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. So muss man den derzeitigen Stand der Fusionsgespräche bewerten. Für uns bleibt klar, dass der Sitz und damit die Kontrolle der Aufsichtsbehörden einer fusionierten Börse Frankfurt/London in Frankfurt sein muss. Die jetzigen Hinweise der Europäischen Kommission sind Ausdruck einer weiter wachsenden Skepsis gegenüber der Art des Zusammenschlusses. Ich gehe davon aus, dass es bei dieser klaren Haltung bleibt. Die Frankfurter Börse hat auch ohne diese Fusion eine gute Perspektive für die Zukunft."