Corrado Di Benedetto: Ja zur Ausweitung des Landesprogrammes WIR – Nein zur schwarz-grünen Projektitis

In der Plenardebatte über das Integrationsprogramm WIR des Landes Hessen hat der integrationspolitische der SPD-Landtagsfraktion Corrado Di Benedetto die Aufstockung der finanziellen Mittel begrüßt. Zugleich übte er Kritik am Fehlen einer grundsätzlichen und auf Dauer angelegten Integrationsstrategie. „Wer in Sachen Migration und Integration mittel- und langfristig positive Veränderungen für die Gesamtgesellschaft erwirken will, der muss ein für alle Mal weg von der schwarz-grünen Praxis der Aneinanderreihung einzelner Projekte“, sagte Di Benedetto im Hessischen Landtag.

Es mache keinen Sinn, immer wieder neue Projekte aus dem Hut zu zaubern, die am Ende nicht nachhaltig seien. „Wenn wir uns den integrationspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre ernsthaft stellen und dabei sowohl den Zusammenhalt und das Wohl aller in unserem Land lebenden Menschen, als auch unsere Volkswirtschaft entsprechend berücksichtigen wollen, so muss in aller erster Linie alles dafür getan werden, um die Regelangebote insgesamt weiter zu entwickeln, zu stärken und zu verstätigen. Da ist es mit gutgemeinten Projekten hier und dort nicht getan“, so der SPD-Politiker.
Die Zukunft des Landes hänge im Wesentlichen davon ab, wie es Migration und Integration gestalte und organisiere. „Und dabei müssen wir auch bedenken, dass unabhängig von den gestiegenen Flüchtlingszahlen, unser Bundesland weiterhin auf Zuwanderung angewiesen ist. Da braucht es feste Strukturen, die auf Dauer angelegt und finanziert werden müssen, um Integration erfolgreich zu gestalten“, so Di Benedetto.