Gerhard Merz: SPD sieht sich durch OECD-Report bei Forderung nach gebührenfreier Kinderbetreuung bestätigt

Der sozial- und familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Merz, sieht die Forderung seiner Partei nach einer gebührenfreien Kinderbetreuung durch den aktuellen Bildungsreport der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bestätigt. „Wir haben nun durch die OECD schwarz auf weiß vorgelegt bekommen, dass sich der Staat im Bereich der Finanzierung frühkindlicher Bildung deutlich zurückhält und einen hohen Finanzierungsanteil in Form von Gebühren den privaten Haushalten überlässt. Diese Ungerechtigkeit wollen wir endlich beseitigen, während CDU und Grüne fest entschlossen sind, diese weiter zu zementieren“, sagte Merz am Freitag in Wiesbaden.

Die OECD kritisiere zu Recht, dass man die „Jüngsten zur Kasse bitte“ in einem Bereich, wo „Nachteile aufgrund eines bildungsfernen Elternhauses am ehesten ausgeglichen werden können“. „Angesichts der Tatsache, dass eine renommierte Organisation wie die OECD zum selben Ergebnis kommt, sollte auch bei Schwarz-Grün langsam ein Umdenken stattfinden. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass in Hessen die Bildungsgerechtigkeit umgesetzt wird. An der Gebührenfreiheit wird mittel- und langfristig kein Weg vorbeiführen“, zeigte sich Merz überzeugt.