Regine Müller: Tierschutzpolitik der Landesregierung alles andere als preiswürdig

Anlässlich der heutigen Verleihung des hessischen Tierschutzpreises an „Ein Heim für Tiere e.V. – Tierheim Beuern“ hat die für Tierschutz zuständige Sprecherin der SPD-Fraktion Regine Müller erklärt:
„Zunächst herzlichen Glückwunsch an die Preisträger, deren vorbildliches Engagement mit dem Tierschutzpreis gewürdigt wird. Der illegale Import von Hundewelpen ist ein zunehmendes Problem und wir sind den Aktiven sehr dankbar für ihren großartigen Einsatz, den sie seit 20 Jahren zeigen.

Die Verleihung des hessischen Tierschutzpreises ist aber auch ein Anlass, erneut darauf hinzuweisen, dass die Tierschutzpolitik der schwarz-grünen Koalition alles andere als preiswürdig ist. Die Ablehnung der SPD-Forderung nach einem Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände in der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses ist rückschrittlich und gerade für die Grünen ein peinliches Einknicken gegenüber dem Koalitionspartner. Tiere können sich nicht wehren, deswegen wäre es richtig, den Tierschutzverbänden sozusagen stellvertretend ein Klagerecht einzuräumen, um Missbrauch einzudämmen. Es schadet dem Tierschutz und damit den Tieren, dass die Koalition sich da nicht bewegt.“