Günter Rudolph: Prognose-Software nur in Verbindung mit ausreichender Polizeipräsenz sinnvoll

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion und Innenpolitiker, Günter Rudolph, hat die heutige Vorstellung der Prognose-Software zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen in Hessen wie folgt kommentiert:

„Angesichts der Tatsache, dass bei den Wohnungseinbrüchen im vergangen Jahr die Fallzahlen um über fünf Prozent angestiegen sind und die Aufklärungsquote, trotzt der sehr guten Arbeit der hessischen Polizei, gesunken ist, halten wir jede Maßnahme für sinnvoll, die der Vorhersage und damit der Vorbeugung von Wohnungseinbrüchen dient.

Es muss jedoch auch klar sein, dass die Software nur in Verbindung mit einer ausreichenden Präsenz der Polizei vor Ort genutzt werden kann und damit auch Sinn ergibt. Wir brauchen mehr Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen, damit professionelle Einbrecherbanden abgeschreckt werden. Dafür braucht die hessische Polizei eine entsprechend ausreichende Personalausstattung. Dies hat die SPD bereits in der Vergangenheit immer wieder gefordert. Wir sind daher erfreut, dass der Innenminister unserer Forderung endlich nachgekommen ist.“