Thorsten Schäfer-Gümbel: SPD setzt sich gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bi- und Intersexuellen und Transgendern ein

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat anlässlich des am heutigen Samstag stattfindenden Christopher Street Days in Frankfurt sich entschieden gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bi- und Intersexuellen sowie Transgendern ausgesprochen. „Wir erleben in der letzten Zeit wieder das Aufflammen von rechtspopulistischem, menschenfeindlichem Gedankengut, mit dem Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung angefeindet und diskriminiert werden. Es ist daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller demokratischen Parteien, Menschenfeindlichkeit zu benennen und zu brandmarken. Wir dürfen nicht zulassen, dass Parteien wie die AfD ihre Hetze ungehindert verbreiten dürfen und Menschen offen diskriminieren“, sagte Schäfer-Gümbel am Samstag in Wiesbaden.

Schäfer-Gümbel erinnerte dabei auch an die Bemühungen der SPD, sich für die volle Gleichstellung einzusetzen. „Das im Jahr 2001 von SPD und Grünen verabschiedete Lebenspartnerschaftsgesetz erfolgte gegen erbitterten Widerstand der konservativen Kräfte in unserem Land. Die jüngste Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer des Paragraphen175 war eine richtige Entscheidung durch Bundesjustizminister Heiko Maas, der die Initiative ergriffen hat. Wir halten auch weiterhin am Ziel fest, die Ehe für alle einzuführen. Eine entsprechende Bundesratsinitiative wurde von SPD und Grünen vorangetrieben“, so der SPD-Politiker.