Thorsten Schäfer-Gümbel als Vorleser im Kindergarten Rondellis in Grünberg

Am Freitag, 20. November 2015, fand zum elften Mal der bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen e.V. statt. Die Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen etwas vor. Die jährliche Resonanz gibt dieser Idee Recht. Im letzten Jahr beteiligten sich 83.000 Vorleserinnen und Vorleser an der Aktion.
Neben zahlreichen Prominenten, die am 20. November in Bibliotheken, Kindergärten, Schulen und Buchhandlungen unterwegs waren, hat sich auch der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel an dieser Aktion beteiligt.
Er las Kindern zwischen 2 und 4 Jahren im Kindergarten „die Rondellis“ in Grünberg aus dem Buch „Heule Eule“ von Paul Friester vor.
Der Aktionstag möchte ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und die Lust am Lesen entfachen. Er soll dazu beitragen, Lesekompetenz zu erwerben und Bildungschancen auszubauen.
Lesen und Vorlesen sind für Vorstellungskraft, Kreativität und Bildung unerlässlich und bilden die Grundlage für die Neugier aufs Unbekannte. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wurde, greifen auch als Erwachsene noch regelmäßig zu Büchern, um sich zu bilden, aber auch zu unterhalten. Kindern vorzulesen ist also ein nachhaltiger Beitrag für ein lebenslanges Lernen und dafür, neugierig zu bleiben. Dass der Griff zum Buch nicht nur der Information und Wissensgewinnung dient, sondern auch entspannend wirkt, ist unbestritten. Dies gilt auch für Kinder, die heute einer Vielzahl optischer Reize, Lärm und Stress ausgesetzt sind. Eine vorgelesene Geschichte kann da zu einer Oase der Ruhe werden.
„Vorlesen regt die Kreativität an und macht unsere Kinder stark fürs Leben und zeigt, wieviel Spaß Lesen macht.“ sagte Schäfer-Gümbel in Grünberg.
Die Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Marita Keller, zeigte sich sehr erfreut über den Besuch und das Engagement von Thorsten Schäfer-Gümbel. Dem Vorlesen schloss sich ein kurzer Rundgang durch die Räume des Kindergartens an, bei dem Frau Keller auch auf die Probleme der Umsetzung des neuen KiFög hinwies.