Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt den Verein „Arbeitsloseninitiative Gießen“

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel widmet seine Facebook-Aktion für besonderes gesellschaftliches Engagement in dieser Woche dem Verein „Arbeitsloseninitiative Gießen“ (ALI). „Die Angebote der ALI in Gießen bringen Menschen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zusammen und bieten Möglichkeiten zur Begegnung, zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung. Sie bieten zudem individuelle Beratung und leisten einen wichtigen Beitrag, Menschen wieder eine Aufgabe zu geben", sagte Schäfer-Gümbel am Freitag.

Jede Woche stellt Schäfer-Gümbel auf seiner Facebook-Seite ein anderes bürgerschaftliches Projekt vor und wirbt für dessen Unterstützung (www.facebook.com/thorstenschaeferguembel).

Als eingetragener und gemeinnütziger Verein verfolgt die Arbeitsloseninitiative Gießen e.V. satzungsgemäß den Zweck, "eine Anlaufstelle für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zu schaffen, Solidarität unter Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern zu erzeugen, Einfluss auf kommunale Fragen der Arbeitslosigkeit zu nehmen, eventuell selbst Arbeitsprojekte zu schaffen oder vorhandene zu unterstützen."

Derzeit sind rund 80 Personen aktive Vereinsmitglieder, die sich an der Vorstandsarbeit und an Aktionen beteiligen sowie übernehmen sie unterschiedliche Aufgaben im Vereinsleben. Somit bietet die ALI Erwerbslosen die Möglichkeit zum ehrenamtlichen Engagement und sinnstiftenden Tätigkeiten jenseits des Erwerbslebens, aber auch Nicht-Erwerbslosen die Chance zum sozialen Engagement.

In der ALI werden beispielsweise Kultur- und Kreativprojekte angeboten. Erwerbslose können sich hier kreativ betätigen: beim Malen, Schauspielern, Handwerken, Gestalten oder Organisieren. Kulturprojekte gehen über künstlerische Kurse hinaus. Sie bieten Erwerbslosen die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und ein „Produkt" zu erstellen, das zum Beispiel im Rahmen einer Ausstellung oder Aufführung präsentiert wird. Sie sind eine Möglichkeit, die schwierige Situation der Arbeitslosigkeit zu gestalten und die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit wie zum Beispiel Mutlosigkeit und Resignation zu verringern und zu überwinden. Kommunikation und Solidarität werden dabei angeregt, andere Lebensbereiche außerhalb von Arbeit und Beruf erfahren Wertschätzung. Es geht darum, die Situation der Arbeitslosigkeit zu „überleben", aber auch Kreativität und Eigeninitiative zu wecken und Perspektiven zu entwickeln. Und nicht zuletzt auch um Möglichkeiten der Integration in den Arbeitsmarkt. Im Rahmen dieser Kulturprojekte arbeitet die ALI mit vielen verschiedenen Kooperationspartnern zusammen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.ali-giessen.de/