Uwe Frankenberger: Fraport-Engagement in Griechenland ist sinnvoll

Der wirtschafts- und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uwe Frankenberger hat das Engagement des Flughafenbetreibers Fraport in Griechenland als sinnvoll bezeichnet. „Wir nehmen die Menschen, die sich um den Ausverkauf der griechischen Infrastruktur sorgen, sehr ernst. Dies gilt insbesondere im Bereich der Energieversorgung. Aber gerade weil wir die Menschen ernst nehmen, ist keine holzschnittartige Betrachtung, sondern eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Situation und den Bedingungen notwendig. Und wir kommen nach Auswertung der Fakten zu dem Schluss: Das Engagement von Fraport bei 14 griechischen Flughäfen ist sinnvoll und nützlich, insbesondere für Griechenland“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Wiesbaden.

Für circa 2,5 Milliarden Euro bekomme Fraport die Konzessionen, um 14 griechische Regionalflughäfen 40 Jahre lang zu betreiben. Erwartet würden insgesamt 20 Millionen Passagiere. „Von diesem Geschäft profitieren auch das Land Hessen und die Stadt Frankfurt, sie halten zusammen 51 Prozent der Anteile. Aber auch die Regionalflughäfen in Griechenland, die Fraport dann betreiben wird, wird die Kompetenz von Fraport nutzen“, so der SPD-Politiker.

Griechenland brauche Investitionen in Arbeit und Infrastruktur. Mit diesem Engagement von Fraport erfolge genau diese notwendige Investition. Dies sei eine gute Entscheidung für die jeweiligen Standorte und die Beschäftigten. „Natürlich gibt es bei diesem Engagement auch Ängste von Seiten griechischer Regionalpolitiker oder den Gewerkschaften. Aber wir sind überzeugt: Fraport weiß, welche Verantwortung sie mit der Übernahme dieser Flughäfen trägt. Da sind wir sehr zuversichtlich“, sagte Frankenberger.