Ulrike Alex: Gleichberechtigung im Öffentlichen Dienst muss Fahrt aufnehmen

Die SPD-Landtagsabgeordnete Ulrika Alex hat den 5. Bericht der Landesregierung zur Umsetzung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes als Beleg dafür gewertet, dass die Gleichberechtigung im Öffentlichen Dienst des Landes Hessen nur geringe Fortschritte mache. „Noch sind Teilzeitarbeitsplätze weitgehend von Frauen besetzt, mit der Folge geringeren Einkommens, einer schlechteren Altersversorgung und geschmälerten Aufstiegschancen. Auch im Bereich der Führungspositionen sind Frauen nach wie vor erheblich unterrepräsentiert. Das belegt, dass die bisherige gesetzliche Regelung in Hessen zur Gleichberechtigung von Frauen keine Wirkung entfaltet“, sagte Alex am Donnerstag in Wiesbaden.

Damit aber der Öffentliche Dienst bei der Umsetzung der Gleichberechtigung von Frau und Mann Vorbild werde und damit auch auf den privaten Sektor ausstrahle, habe die SPD einen Gesetzentwurf für ein modernes Gleichberechtigungsgesetz vorgelegt. Die Anhörung dazu finde am 1. Oktober im Hessischen Landtag statt.