Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt die „Antifaschistische Bildungsinitiative e.V.“ aus dem Wetterau-Kreis

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel widmet seine Facebook-Aktion für besonderes gesellschaftliches Engagement in dieser Woche der „Antifaschistische Bildungsinitiative e.V. (AntifaBI)“ in Friedberg. „Die AntifaBI setzt gerade jetzt eindeutige und klare Zeichen gegen Diskriminierung und Fremdenhass. Die jüngsten Ereignisse zeigen, wie wichtig politische Aufklärung und Veranstaltungen sind, wie sie von der Antifaschistische Bildungsinitiative aus dem Wetterau-Kreis angeboten werden“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag.

Jede Woche stellt Schäfer-Gümbel auf seiner Facebook-Seite ein anderes gemeinnütziges Projekt vor und wirbt für dessen Unterstützung (www.facebook.com/thorstenschaeferguembel).

Die Antifaschistische Bildungsinitiative ist ein demokratischer und gemeinnütziger Verein, der sich für eine offene Gesellschaft ohne Diskriminierung einsetzt.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, wie beispielsweise Homophobie, Antisemitismus oder Ausländerhass verhindere ein vielfältiges Zusammenleben. Menschenverachtende Einstellungen würden oft in der Öffentlichkeit nicht konsequent genug abgelehnt. Sie würden von Teilen der Gesellschaft und einigen politischen Entscheidungsträgern teils bewusst, teils unbewusst toleriert und akzeptiert. Oft fehle das Problembewusstsein und die Strategien für den Umgang mit solchen Einstellungen. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit finde sich nicht nur am „rechten Rand“ sondern auch in der Mitte der Gesellschaft.

Gerade in ländlichen Regionen sei es oft aus Mangel an anderen Angeboten für Neonazis einfach, Jugendliche mit niedrigschwelligen Angeboten wie Partys und Konzerten für sich zu vereinnahmen. Dort nehmen junge Menschen anfangs unbewusst menschenfeindliche Inhalte auf, die sich mit der Zeit festigen und zu einer geschlossenen Ideologie entwickeln könnten. Auch in vermeintlich unpolitischen Gruppen, wie zum Beispiel Feuerwehren und Sportvereinen, seien Neonazis oft präsent und könnten Jugendliche ungehindert für ihre Inhalte gewinnen.

Die Antifaschistische Bildungsinitiative setzt klare Zeichen gegen Diskriminierung und Fremdenhass. Mit ihrer Arbeit wollen die Mitglieder der Initiative vor allem Jugendliche und junge Erwachsene aufklären und so ein Bewusstsein für die Problematik extrem rechter „Randgruppen“ sowie menschenverachtender Meinungen der gesellschaftlichen Mitte schaffen. Junge Menschen werden zu konsequentem Handeln, das diese Einstellungen klar ablehnt, motiviert.

Die AntifaBI bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten zur politischen Aufklärung an. So werden Informationsveranstaltungen und Workshops an Schulen und in Vereinen, Infostände, Podiumsdiskussionen und Vorträge sowie Seminare und Studienfahrten organisiert. Durch Demonstrationen und öffentlichen Kundgebungen sollen die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf politische Missstände gelenkt und die Motivation und Ziele der AntifaBI vorgestellt werden.
Im Verein AntifaBI können sich alle beteiligen, die sich über rechte Aktivitäten informieren, ihren eigenen Horizont erweitern und entschlossen gegen rechte Aktivitäten vorgehen möchten.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.antifabi.eu