Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt das Projekt „Flüchtlinge Willkommen“

Der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel widmet seine Facebook-Aktion für besonderes gesellschaftliches Engagement in dieser Woche dem Projekt „Flüchtlinge Willkommen“. „Dank den engagierten Initiatoren von „Flüchtlinge Willkommen“ und deren Vermittlung nehmen immer mehr Wohngemeinschaften oder Privatpersonen Flüchtlinge auf. Eine neue Willkommenskultur, die Vorurteile abbaut und die Integration fördert“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag.

Jede Woche stellt Schäfer-Gümbel auf seiner Facebook-Seite ein anderes gemeinnütziges Projekt vor und wirbt für dessen Unterstützung (www.facebook.com/thorstenschaeferguembel).

Warum können geflüchtete Menschen in Deutschland nicht einfach in Wohngemeinschaften wohnen, statt in Massenunterkünften?! Das Projekt „Flüchtlinge Willkommen“ vermittelt geflüchtete Menschen an Wohnge¬meinschaften in ganz Deutschland. Egal, ob Studenten-WG, Familienwohnung oder Singlehaushalt – jeder kann ein freies Zimmer zur Verfügung stellen.

Was im November 2014 als Projektidee begann, findet immer größeren Zulauf. Kontinuierlich gehen weitere Anmeldungen von Menschen aus ganz Deutschland ein. Mittlerweile haben sich über 1500 Menschen angemeldet. Bis heute wurden mehr als 80 Geflüchtete in private Haushalte vermittelt.

Die vermittelten Geflüchteten kommen aus Afghanistan, Burkina Faso, Kenia, Mali, dem Niger, Nigeria, dem Irak, Iran, Pakistan, Russland, dem Senegal, Somalia und Syrien. Manche von ihnen leben schon länger in Deutschland, andere sind erst vor einigen Monaten angekommen. Viele leben mit unsicherem Status und müssen immer wieder um ihre Zukunft in Deutschland kämpfen. Eine Arbeitserlaubnis, für viele der größte Wunsch, liegt leider häufig in weiter Ferne.

Die Menschen, die ihre Türen für Geflüchtete geöffnet haben, sind ganz unterschiedlich: Unter ihnen sind PR-Berater, Tischler und viele Studenten, sie sind zwischen 21 und 65 Jahre alt. Die Hälfte der Vermittlungen fand in Wohngemeinschaften statt, daneben haben Ehepaare, Alleinwohnende und junge Familien Flüchtlinge aufgenommen. In Frankfurt beispielsweise stellte eine alleinerziehende Mutter einem jungen Syrer ein Zimmer zur Verfügung. Dort funktionierte das Zusammenleben so gut, dass der Geflüchtete schrieb, er fühle sich mittlerweile wie ein vollwertiges Familienmitglied. In rund einem Drittel der Fälle übernehmen das Jobcenter oder das Sozialamt die Kosten. Einige Wohngemeinschaften finanzieren die Miete privat, knapp ein Viertel der Mieten kommt durch Mikrospenden zusammen. Ein Geflüchteter zum Beispiel, der vom Projekt „Flüchtlinge Willkommen“ vermittelt wurde, hat bereits den Status eines “anerkannten Flüchtlings” und kann die Miete selbst finanzieren.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fluechtlinge-willkommen.de