Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt die Initiative „Dialog macht Schule“ auf Facebook

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt in dieser Woche auf Facebook die Initiative „Dialog macht Schule“. „Die Arbeit von „Dialog macht Schule“ leistet einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und Integration junger Menschen aus sozialen Brennpunkten. Ein tolles Projekt, bei dem bis jetzt schon 750 Schülerinnen und Schüler erreicht wurden“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag.

Jede Woche stellt Schäfer-Gümbel auf seiner Facebook-Seite ein anderes Projekt vor und wirbt für dessen Unterstützung (www.facebook.com/thorstenschaeferguembel).

„Dialog macht Schule“ setzt sich für Demokratie ein, in der alle gesellschaftlichen Gruppen, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, die Gesellschaft und Politik mitgestalten können. Diesem Selbstverständnis folgend will „Dialog macht Schule“ Schulen dabei unterstützen, den Anforderungen einer immer vielfältiger werdenden Schülerschaft gerecht zu werden. Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer demokratischen Bewusstseinsbildung gefördert werden und sich zu selbstbestimmen Persönlichkeiten entwickeln, die geleitet von ihren Stärken für sich und andere Verantwortung übernehmen.

Das Programm wurde speziell auf die Bedarfe ethnisch vielfältiger Schulen mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern konzipiert. Das Programm bringt die Bereiche Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung und Integrationsarbeit zusammen, mit dem Ziel, Jugendliche ab der siebten Klasse in ihrer Identitätsbildung zu unterstützen, demokratische Handlungskompetenzen zu stärken und eine dialogische und demokratische Schulkultur zu fördern. Dafür bildet „Dialog macht Schule“ Studierende und junge AkademikerInnen zu DialogmoderatorInnen aus und schickt sie für zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten. Die DialogmoderatorInnen sind MentorInnen für politische Bildung, die in interkulturellen und interdisziplinären Teams geschützte Vertrauensräume in den Schulen schaffen, in denen die Themen und Interessen der Jugendlichen im Vordergrund stehen.

Um individuell auf die Interessen der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können, teilen die DialogmoderatorInnen Schulklassen in der Regel ab dem siebten Jahrgang in zwei Dialoggruppen mit höchstens 15 Schülerinnen und Schüler auf. Dabei wird jeweils eine Gruppe von gleich zwei DialogmoderatorInnen im Rahmen des Regelunterrichts – Ethik oder Gemeinschaftskunde – begleitet. Vier DialogmoderatorInnen arbeiten also mit einer Klasse.

Durch die intensive zweijährige Begleitung haben die DialogmoderatorInnen genug Zeit, eine Beziehung zu den SchülerInnen aufzubauen, ihre Themen zu erkunden und diese durch langfristige Projekte, die die gesamte Schule einbinden, umzusetzen. Themen wie Identität, Heimat, Zugehörigkeit, Geschlechterrollen, Gerechtigkeit, Rassismus, Grund- und Menschenrechte werden so schrittweise bearbeitet und vertieft und persönliche, soziale und demokratische Kompetenzen aufgebaut.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: www.dialogmachtschule.de