Günter Rudolph: Weitere Zeugenvernehmungen des OLG München zu hessischen NSU-Mord zeigen Aufklärungsbedarf

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion Günter Rudolph begrüßt die heutige Mitteilung des OLG München, wonach es weitere hessische Verfassungsschutzmitarbeiter und die Ehefrau des hessischen Verfassungsschutzmitarbeiters Andreas T. vernehmen will

„Die Vernehmung weiterer hessischer Zeugen in München zeigt deutlich, dass es noch zahlreiche unbeantwortete Fragen in Hessen gibt“, sagte der SPD Politiker am Donnerstag in Wiesbaden.

„Der Mord in Kassel ist einer der rätselhaftesten Morde in der Serie, der noch zahlreiche offene Fragen aufwirft. Die Schwarz-Grüne Mehrheit im Hessischen NSU-Untersuchungsausschuss sollte dies endlich erkennen und die Aufklärungsarbeit im Ausschuss stärker unterstützen“, sagte Rudolph weiter. „Es ist zum Beispiel nicht ausreichend, dass der hessische NSU-Untersuchungsausschuss in diesem Jahr nur noch sieben Termine eingeplant hat. Wir würden uns wünschen, dass die Ausschussmehrheit und der Ausschussvorsitzende für nächstes Jahr einen engeren Terminplan mit mehr Zeit einplanen würde, damit wir die zahlreichen Zeugen, deren Vernehmung die SPD-Fraktion beantragt hat, auch zeitnah durchführen können“, so Rudolph.