Thorsten Schäfer-Gümbel: Absurder Vorschlag aus Bayern – Bouffier darf sich nicht länger wegducken!

Der stellvertretende SPD Bundesvorsitzende und hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat die Forderung der bayerischen Wirtschaftsministerin Aigner zur Verlegung des Trassenverlaufs der Gleichstromtrasse SuedLink nach Westen als „absurd“ bezeichnet. „Die neuerliche Volte der CSU beim Thema Suedlink grenzt schon an Irrsinn. Ich erwarte, dass der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und hessische Ministerpräsident Bouffier seine Parteifreundin Aigner stoppt. Seit Monaten kommen immer wieder Querschläge aus München, die versuchen die Belastungen, die unzweifelhaft mit der Energiewende auch verbunden sind, allen anderen Ländern zu zuschieben. Bouffier schweigt außer auf CDU-Wahlkampfveranstaltungen in Fulda. Ich erwarte, dass das Wegducken endlich aufhört. Man kann vom Ministerpräsidenten erwarten, dass er mal klare Kante gegen diese Querschläge aus Bayern zeigt. Bleibt auch dieses Mal ein Machtwort aus, so muss man dies als stille Zustimmung des Ministerpräsidenten zum bayerischen Vorgehen werten. Dem bayerischen Energie-Separatismus muss man jedenfalls unterbinden", sagte Schäfer-Gümbel am Samstag in Wiesbaden.