Thorsten Schäfer-Gümbel dankt leidenschaftlichen Parlamentariern – Lothar Quanz, Günter Rudolph und Norbert Schmitt 20 Jahre dabei

V.l.n.r.: Thorsten Schäfer-Gümbel, Lothar Quanz, Günter Rudolph (es fehlt Norbert Schmitt)

Seit 20 Jahren gehören die SPD-Abgeordneten Lothar Quanz, Günter Rudolph und Norbert Schmitt dem Hessischen Landtag an. Sie zogen am 5. April 1995 mit Beginn der zweiten Amtszeit der Regierung von Ministerpräsident Hans Eichel ins Parlament ein. „Alle drei Fraktionskollegen sind leidenschaftliche Parlamentarier und haben wesentlichen Einfluss auf die Politik der SPD-Fraktion in den vergangenen 20 Jahren genommen“, sagte Thorsten Schäfer-Gümbel am Dienstag in der SPD-Fraktionssitzung.

Der Fraktionsvorsitzende erinnerte daran, dass Lothar Quanz sich als langjähriger bildungspolitischer Sprecher insbesondere die Frage der Bildungsgerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben habe. „Angefeindet von einer in den 70er Jahren stehengebliebenen CDU hat er sich unbeeindruckt den Themen längeres gemeinsames Lernen und Ganztagsschule gewidmet. Darüber hinaus hat er als Landtagsvizepräsident das ganze Haus mit seiner verbindlichen und ruhigen Art hervorragend nach außen vertreten.“

Norbert Schmitt habe vor allem als SPD-Haushaltsexperte und Fachmann für Atomfragen das Profil der SPD-Fraktion geschärft. „Er hat immer wieder die Schönrechnerei der Regierungen Koch und Bouffier entlarvt. Und in Fragen der Atompolitik, die heute wieder einen Untersuchungsausschuss beschäftigten, hat er die ideologischen Blockaden der CDU und ihr handwerkliches Unvermögen in leidenschaftlichen Debatten attackiert.“ Als SPD-Generalsekretär habe er darüber hinaus großen Anteil an dem packenden Wahlkampf von 2008 gehabt.

Günter Rudolph habe als ausgewiesener Innenpolitiker und scharfer Kritiker von Skandalminister „Nummer 1“ Volker Bouffier regelmäßig der Regierung „die Leviten gelesen“, so Schäfer-Gümbel. Als Parlamentarischer Geschäftsführer organisiere er die Oppositionsarbeit der SPD-Fraktion und den parlamentarischen Betrieb. „Damit ist er rechte Hand des Fraktionsvorsitzenden und ich bin froh, ihn an meiner Seite zu wissen.“