Günter Rudolph: Sicherheitsmängel am Frankfurter Flughafen müssen konsequent aufgeklärt und ernst genommen werden

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Günter Rudolph hat Berichte der Bild am Sonntag über Sicherheitsmängel am Frankfurter Flughafen als „besorgniserregend“ bezeichnet und Konsequenzen gefordert. „Die an die Öffentlichkeit gelangten Vorgänge stellen im Ernstfall eine massive Gefährdung der Passagiere dar und sind unter keinen Umständen zu akzeptieren. Gleichzeitig werden an diesem Beispiel die Schattenseiten des enormen Konkurrenzdrucks im Bereich des Sicherheitsgewerbes deutlich. Die SPD hat schon in der Vergangenheit die Defizite beschrieben und eine Verbesserung angemahnt“, sagte Rudolph am Montag in Wiesbaden.

Die Sicherheit am Frankfurter Flughafen müsse durch Fachleute mit einem hohen Maß an Kompetenz, Erfahrung und Verlässlichkeit organisiert werden. Dafür müssten gesicherte tarifliche Rahmenbedingungen bestehen. „Wirksame Sicherheitskontrollen sind nur unter fairen Arbeitsbedingungen möglich. Lohndumping ist gerade in diesem sensiblen Bereich eine der problematischsten Folgen einer Ausschreibung und Vergabe an private Dritte. Diese stehen auch durch die Airlines selbst unter einem harten Konkurrenzdruck“, so der Parlamentarische Geschäftsführer.

„Die nun aufgedeckten Defizite müssen zur Folge haben, dass die Sicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen genauestens überprüft werden und Veränderungen eintreten, die eine Gefährdung der Passagiere zukünftig ausschließen“, sagte Rudolph.