Tobias Eckert: Investitionen bei Opel in Rüsselsheim sind das Ergebnis gelebter Sozialpartnerschaft

Der Landtagsabgeordnete und stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecher der hessischen SPD-Fraktion, Tobias Eckert, hat die angekündigten Investitionen am Opel Standort Rüsselsheim begrüßt. „Nach zum Teil schwierigen und turbulenten Jahren ist die Investitionsentscheidung nicht nur der Höhe nach, sondern auch wegen der inhaltlichen und strategischen Ausrichtung ein wichtiger Schritt zur Sicherung und Entwicklung von Innovation, vorhandenen Know-Hows und von Beschäftigung und Wohlstand vor Ort. Die Entscheidung wurde nicht wegen, sondern vielleicht sogar trotz der schwarz-grünen Landesregierung getroffen. Unser Dank gilt Allen, die wirklich dazu beigetragen haben, dass Opel in Rüsselsheim Zukunftsperspektiven hat. Das sind an erster Stelle der Betriebsrat vor Ort, der Gesamtbetriebsrat von Opel und die Gewerkschaft IG Metall. Denn es waren die Beschäftigten, die in schwierigen Zeiten zu ihrem Unternehmen gestanden haben“, sagte Eckert am Donnerstag in Wiesbaden.

Erst durch Verhandlungen zwischen Management, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft sei es möglich gewesen, die Investitionsentscheidung herbeizuführen und damit zwei wesentliche Ziele zu erreichen: Den Erhalt und Aufbau wettbewerbsfähiger Beschäftigung und die faire Teilhabe der deutschen Standorte an der Entwicklung von Opel. Die gelebte Sozialpartnerschaft im Unternehmen habe ein Ausspielen der deutschen Standorte gegeneinander verhindert. Stattdessen habe der solidarische Kampf der Beschäftigten für gute Zukunftsperspektiven in der technischen Weiterentwicklung eine positive Entwicklung ausgelöst.

„Management und Beschäftigte haben die Entscheidung von GM zugunsten des Standortes Rüsselsheim ermöglicht. Es ist Aufgabe der Landespolitik eine moderne und zukunftsgerichtete Industriepolitik für Hessen zu gestalten. Dazu gehört die Frage, wie von Seiten des Landes Standorte in allen Teilen des Landes gefördert und unterstützt werden können“, sagte Eckert. Der SPD Abgeordnete forderte von der Landesregierung „echte Konzepte“ zur Förderung des Industriestandort. „Hier sind mehr Taten und weniger Worte gefragt, um die Industrie im ganzen Land zu stärken und damit Entwicklung, Beschäftigung und Innovationen in Hessen zu fördern“, so der SPD-Abgeordnete.