Günter Rudolph: Landesregierung kommt endlich unserer Forderung zum Tötungsverbot von männlichen Eintagsküken nach

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Günter Rudolph hat die heutige Entscheidung der Hessischen Landesregierung zum Verbot der Tötung von männlichen Eintagsküken grundsätzlich begrüßt, gleichzeitig jedoch Kritik am vereinbarten Übergangszeitraum bis das entsprechende Verbot greife geübt. „Wir haben schon zu Beginn des Jahres gefordert, dass sich die Landesregierung ein Beispiel an Nordrhein-Westfalen nimmt und die grausame Tötung von männlichen Eintagsküken verbietet. Jedoch ist es uns unverständlich, wieso die zuständige Ministerin Hinz kein konkretes Datum für das endgültige Tötungsverbot in der Verfügung genannt hat und lediglich von „unverzüglich“ spricht. In diesem Punkt hätten wir uns eine strengere Haltung der schwarz-grünen Landesregierung gegenüber der Brüterei-Industrie gewünscht“, sagte Rudolph am Donnerstag in Wiesbaden.

Man werde die Ministerin nun an ihren Worten messen und hoffen, dass das sinnlose Töten von jährlich über 15 Millionen Eintagsküken nun endlich ein rasches Ende finde.