Torsten Warnecke: SPD fürchtet um Arbeitsplätze bei K+S in Hessen und Thüringen – Landesregierung muss handeln

Der SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke hat in der aktuellen Stunde der SPD zur Situation bei Kali + Salz (K+S) die Sorgen und Ängste um die Zukunft der Arbeitsplätze in der Kaliproduktion aufgegriffen. „Offensichtlich haben CDU-Ministerpräsidenten Bouffier und die Landesregierung keine Antwort auf die Frage, wie die Produktion bei Kali + Salz im Jahre 2015 und folgende aufrecht erhalten werden kann. Die Diskussion um eine Pipeline kann die aktuell entstehenden Probleme nicht lösen. 2015 steht K+S vor der konkreten Frage, wie es Abwässer von gut sieben Millionen Kubikmetern mit grenzwertorientierten Einleitungserlaubnissen von gut fünf Millionen Kubikmetern in Übereinstimmung bringen soll“, sagte Warnecke am Donnerstag in Wiesbaden.

„Da reicht es nicht, wenn der Ministerpräsident im März diesen Jahres K+S für das Maßnahmenpaket lobt, mit dem das Unternehmen die noch 12 Millionen Kubikmeter Abwässer um circa fünf Millionen auf sieben Millionen reduziert. Unerfüllbare Vorgaben zu machen, um diese allein dem Unternehmen anzulasten, sind nicht akzeptabel. Das ist keine Politik für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Nordhessen“, so der SPD-Politiker. Im Übrigen brauche sich niemand über den Unwillen von K+S, eine Pipeline bauen zu wollen, zu wundern wenn durch schrittweise Reduzierungen der Abwassermengen die relativen Kosten pro Kubikmeter immer weiter stiegen.