Tobias Eckert: Breitband-Ausbau muss alle Regionen Hessens mitnehmen

Die flächendeckende Verfügbarkeit von Hochleistungsnetzen für schnelle Internetverbindungen ist nach Ansicht des SPD-Landtagsabgeordneten Tobias Eckert die zentrale Herausforderung für die wirtschaftliche Entwicklung Hessens in den kommenden Jahren. „Es ist und bleibt daher falsch, wenn die Landesregierung beim Breitbandausbau von vorn herein ein Viertel des Landes abschreibt. Wer sich nur um drei Viertel Hessens kümmert verfolgt einen Irrweg, den sich weder die betroffenen Menschen noch die hessische Volkswirtschaft leisten können. Wer sich wie Schwarz-Grün mit Durchschnittswerten bei der Hochgeschwindigkeitsverfügbarkeit zu rühmen versucht, der verschweigt das dramatische Stadt-Land-Gefälle bei der Breitbandversorgung in Hessen“, sagte Eckert am Donnerstag in Wiesbaden.

Der SPD-Politiker forderte die Regierung auf, eine ambitionierte Strategie vorzulegen, um den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen voranzubringen. „Kreative Ansätze müssen die Auslastung der Netze und deren wirtschaftliche Verwertbarkeit in den Blick nehmen“, sagte Eckert, der die Mitarbeit der SPD an der Entwicklung einer tragfähigen Breitband-Strategie anbot. Die Landesregierung müsse allen Regionen in Hessen glaubwürdige Hilfen geben, um als Standort für junge Menschen, Familien, Handwerker und Mittelständler attraktiv zu sein und die wirtschaftliche Entwicklung flächendeckend und nachhaltig zu unterstützen.