Thorsten Schäfer-Gümbel: Rentenreform schließt Gerechtigkeitslücke – CDU in Hessen stimmt bei Mütterrente gegen Kanzlerin

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat den heutigen Beschluss des Deutschen Bundestages zur Rentenreform ausdrücklich begrüßt. „Mit der heutigen Rentenreform und insbesondere der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren wird eine wichtige Gerechtigkeitslücke geschlossen. Wir sind froh, dass maßgebliche Forderungen der SPD durchgesetzt werden konnten. Die heutige Entscheidung trägt dazu bei, dass es wieder ein Stück mehr Gerechtigkeit in Deutschland gibt“, sagte Schäfer-Gümbel am Freitag in Wiesbaden.

Im Ruhestand müsste die Lebensleistung Anerkennung finden. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätten mit ihren Beiträgen aus harter Arbeit dafür gesorgt, dass die gesetzliche Rentenversicherung stabil bleibe. „Deswegen werden wir den Menschen, die 45 Jahre lang hart gearbeitet haben, einen früheren Zugang in die Rente ermöglichen – ohne Abschläge! Denn das haben sich diese Beschäftigten redlich verdient. Der abschlagsfreie Rentenzugang nach 45 Beitragsjahren drückt den Respekt vor der Lebensleistung dieser Menschen aus“, so der SPD-Politiker.

Irritiert zeigte sich Schäfer-Gümbel über die Ablehnung der Mütterente durch die hessische CDU in der gestrigen Plenarsitzung. „Das Abstimmungsverhalten der CDU Hessen gestern überrascht abermals. Ohne Alternativen vorzulegen hat die CDU gestern die Unterstützung für die verbesserte Mütterrente und die Rente 63 verweigert und abgelehnt. Das ist ein echtes Armutszeugnis für die Union unter "Führung" von Merkels Vize Volker Bouffier.“