Thorsten Schäfer-Gümbel fordert konkrete Politik für Toleranz und gegen Diskriminierung

Konkrete Politik für Toleranz und gegen Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität hat der hessische SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie und Transphobie gefordert. Schäfer-Gümbel sagte anlässlich einer Kranzniederlegung an der Gedenkstätte für verfolgte Homosexuelle, dem „Frankfurter Engel“, am Samstag: „Hessen braucht einen Aktionsplan gegen sexuelle Diskriminierung – nach Jahren einer von mangelnder Toleranz geprägten Landespolitik erhoffen wir uns jetzt spürbaren Fortschritt.“ Der Beitritt Hessens zur Koalition gegen Diskriminierung sei ein erster Schritt, aber noch lange nicht ausreichend.

„Wir wollen eine tolerante und offene Gesellschaft, in der die Menschen ihr Leben unabhängig von ihrer sexuellen Identität gleichberechtigt gestalten können. Deshalb machen wir uns für eine Gleichbehandlung aller Lebensgemeinschaften stark“, sagte Schäfer-Gümbel weiter. „Die hessischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für Weltoffenheit und Menschenrechte. Deswegen ist es selbstverständlich, dass Menschen, die nach dem § 175 StGB verurteilt worden sind, rehabilitiert werden.“