Günter Rudolph: Respekt vor stillen Feiertagen bewahren

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Günter Rudolph hat das sogenannte Tanzverbot an stillen Feiertagen als „richtig und respektvoll“ bezeichnet. „Das hessische Feiertagsgesetz legt fest, dass es an lediglich drei Tagen im Jahr, an Karfreitag, am Volkstrauertag und am Totensonntag ganztägig keine öffentlichen Tanzveranstaltungen geben darf und auch keine öffentlichen Veranstaltungen, die dem ernsten Charakter dieser Feiertage nicht Rechnung tragen. Wir sind der Auffassung, dass diese Tage respektiert werden sollten. Änderungen an diesen Vorschriften wären unserer Meinung nach nur möglich, wenn darüber ein breiter gesellschaftlicher Konsens zu erzielen wäre – auch mit den Kirchen. Da dies nicht geschehen wird und die SPD die Position der Kirchen auch nachvollziehen kann, sollten wir die Debatte möglichst rasch beenden“, sagte Rudolph am Mittwoch in Wiesbaden.