Lisa Gnadl (SPD): Gewalt gegen Frauen muss ein Ende haben – Aufruf zu „One Billion Rising“ am 14. Februar

Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Lisa Gnadl hat zu einer deutschland- und weltweit einzigartigen Tanzdemonstration gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen aufgerufen. Unter dem Motto „One Billion Rising" finden sich am Freitag, den 14. Februar 2014 Menschen zusammen, um die Beendigung der Gewalt und Diskriminierung zu fordern. „One Billion, das sind eine Milliarde Frauen, denen weltweit Gewalt angetan wird. Jede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Unsere Gesellschaft darf nicht einfach darüber hinwegsehen, sondern muss sich gegen diese Gräueltaten auflehnen", sagte Gnadl am Donnerstag in Wiesbaden.

Unter „One Billion Rising" habe sich deshalb eine weltweite Bewegung politischer Aktivistinnen zusammengefunden, um sich gegen diese Gewalt zu erheben und Gerechtigkeit einzufordern. So stehe auch das Motto des diesjährigen Aktionstages unter dem Motto „Gerechtigkeit". Mit dieser Aktion solle ins Bewusstsein gerückt werden, womit sich Frauen tagtäglich auseinandersetzen müssten, um somit Gewalt gegen Mädchen und Frauen sichtbar zu machen. Tanz sei hierbei ein Zeichen kollektiver Stärke und Solidarität, der an diesem Tag Millionen Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet.

„Wir sollten den 14. Februar nutzen, ein Zeichen zu setzen, das Ende der Gewalt gegen Mädchen und Frauen zu fordern und unsere unmittelbare, globale Solidarität auszudrücken. Darüber hinaus sollten wir in Hessen aber auch schnellstmöglich dafür Sorge tragen, dass das Land endlich wieder Verantwortung übernimmt und die Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen für von Gewalt betroffener Frauen wie Frauennotrufe und Frauenhäuser finanziell stärker unterstützt werden", so die SPD-Abgeordnete.