Nancy Faeser: SPD begrüßt Ende der Unklarheit in der Personalie „Thurau“

Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nancy Faeser hat die heutige Ankündigung der Rückkehr von Frau Thurau in das Amt der Präsidentin des Landeskriminalamtes (LKA) als „überfällig“ bezeichnet. „Endlich erfüllt der Innenminister seine durch mehrfache Gerichtsentscheidungen nahezu erzwungene Personalverantwortung gegenüber der Präsidentin des Landeskriminalamtes. Der Versuch der vergangenen drei Jahren, die ungeliebte LKA-Präsidentin aus dem Amt zu drängen, ist mit der Fürsorgepflicht eines Dienstherrn kaum noch vereinbar gewesen“, sagte Faeser am Mittwoch in Wiesbaden.

Verwundert zeigte Faeser sich über die Tatsache, dass es der Betroffenen untersagt worden sei, zu ihrer heutigen Rückkehr in ihre Position öffentlich Stellung nehmen zu dürfen. Im Sinne eines offenen und transparenten Umgangs mit dieser auch in der Öffentlichkeit umfangreich diskutierten Personalmaßnahme, wäre auch hier eine andere Vorgehensweise wünschenswert und aus Sicht der Sozialdemokratin sinnvoller gewesen.

„Es besteht nun die Hoffnung, dass insgesamt wieder Ruhe in die durch die Personalentscheidung betroffenen Bereiche der hessischen Polizei einkehren wird“, sagte die Innenpolitikerin.