Günter Rudolph (SPD): Sicherheit geht vor – Kommunen müssen eingebunden werden

Den erneuten Wirbelschleppenvorfall am vergangenen Dienstag in Flörsheim hat der Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und im Team von Thorsten Schäfer-Gümbel für Verkehr und Infrastruktur zuständige Günter Rudolph, als „deutliches Zeichen“ dafür gewertet, dass „Wirbelschleppen eine ernstzunehmende Gefahr für die Anwohner des Frankfurter Flughafen sein können“. „Der zuständige Wirtschaftsminister Florian Rentsch hat diese Gefahr viel zu lange ignoriert und heruntergespielt, bevor er in einem überhasteten Alleingang und ohne Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden den Betreiber Fraport zur Sicherung der gefährdeten Dächer verpflichtet hat. Nun rächt es sich offenbar, dass die betroffenen Gemeinden nicht von Beginn an eingebunden waren, so liegt das beschädigte Flörsheimer Haus deutlich außerhalb des im Dachsicherungsprogramm definierten Risikogebietes“, sagte Rudolph am Donnerstag in Wiesbaden.

Die SPD fordere den Wirtschaftsminister Rentsch daher auf, zukünftig auf solche Alleingänge zu verzichten und endlich gemeinsam mit der Fraport und den betroffenen Gemeinden an einer Lösung zu arbeiten, die der Sicherheit der Bevölkerung absolute Priorität einräumt. „Das sogenannte Risikogebiet muss daher nochmals genau überprüft und gegebenenfalls soweit ausgeweitet werden, dass zukünftig keine Gefahren mehr von Wirbelschleppen an Dächern ausgehen“, so der SPD-Politiker.