Uwe Frankenberger (SPD): Möglicher Stellenabbau bei Opel – General Motors muss zum eigenen Wort stehen

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uwe Frankenberger hat die heute vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel aufgeworfenen Gerüchte über einen möglichen Stellenabbau bei Opel in Rüsselsheim scharf kritisiert. „Wir verlassen uns auf das Wort des stellvertretenden Vorsitzenden von General Motors Michael Girsky. Er hat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Opel vor gerade einmal vier Wochen die Zusage gegeben, dass die rund 700 Arbeitsplätze in diesen Bereichen nicht gefährdet seien. Alles andere wäre ein massiver Vertrauensbruch, der eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit deutlich schwieriger machen würde“, sagte Frankenberger am Montag in Wiesbaden.

Laut Bericht des Magazins plane GM, die bisher in Rüsselheim beheimatete Fertigungsplanung sowie den Werkzeug- und Prototypenbau entweder komplett aufzugeben oder nach Polen zu verlagern. „Diese Nachrichten sind sehr beunruhigend. Die SPD erwartet ein schnelles und eindeutiges Bekenntnis des neuen Opel-Chefs Karl-Thomas Neumann zum Standort Rüsselsheim. Der Start von Herrn Neumann wäre von Anfang an schwer belastet. Die exzellente Arbeit der Belegschaft in Rüsselsheim muss gesichert und honoriert werden“, so der SPD-Abgeordnete.