Günter Rudolph (SPD): Will Hahn, dass die Eintrachtmannschaft künftig Spalier steht, wenn er sich die Ehre gibt?

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Günter Rudolph hat die heutigen Äußerungen von Vize-Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn als „Fortsetzung einer unerhörten Posse“ bezeichnet. „Nicht nur dass Hahn sich den Eintritt für zwei seiner Begleiter sparen wollte. Jetzt beschimpft er auch noch die Eintracht. Was fordert er denn als nächstes? Vielleicht dass die gesamte Eintrachtmannschaft Spalier steht, wenn er 20 Minuten vor Spielende sich die Ehre gibt?“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Wiesbaden. Nun, nachdem die Ticket-Affäre an die Öffentlichkeit gedrungen sei, auch noch Forderungen an den Eintrachtpräsidenten zu stellen sei eine Unverfrorenheit.

„Wir empfehlen Herrn Hahn, doch künftig Spiele in anderen Ländern zu besuchen, wenn er meint, dort auf die gewünschten Umgangsformen zu treffen. In Deutschland sollte man sich den Eintritt zu Fußballspielen nicht erschleichen. Viele Menschen müssen für ihre Karten viel Geld bezahlen“, so Rudolph. Er forderte Hahn auf, endlich Reue zu zeigen und den Gegenwert der Karten einem Sportverein etwa zur Förderung des Jugendsports zu spenden. „Dort ist die Finanznot groߓ, so Rudolph.