Norbert Schmitt (SPD): Reichtumsbericht bestätigt SPD-Forderung – Starke Schultern müssen zukünftig stärker beteiligt werden

Der heute an die Öffentlichkeit gelangte Entwurf des vierten Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung zeigt, dass die Vermögen in Deutschland auch in den letzten fünf Jahren weiter kräftig angestiegen sind. Demnach ist das Gesamtvermögen der Deutschen alleine von 2007 bis 2012 um weitere 1,4 Billionen Euro angewachsen. Zudem öffnet sich die Schere zwischen Armut und Reichtum immer weiter, so besitzen die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung heute 53 Prozent des Vermögens, während die unteren 50 Prozent der Gesellschaft nur 1 Prozent besitzen.

„Dass sich diese Entwicklung auch trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise ungebrochen fortgesetzt hat, bestätigt daher die Forderung der SPD, dass stärkere Schultern in Zukunft noch stärker an der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte beteiligt werden müssen“, erklärte Norbert Schmitt, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im hessischen Landtag, am Dienstag in Wiesbaden.

„Insbesondere die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer, wie die Bundes-SPD sie im vergangenen Jahr beschlossen hat, sowie die Besteuerung von Einkommen aus Kapitalerträgen stehen hierbei ganz oben auf der Agenda.“