Heike Habermann – SPD unterstützt Kampagne in vielen zentralen Punkten

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Heike Habermann hat die heute vorgestellten Thesen der Landesschülervertretung als „richtig und wichtig“ bezeichnet. „Die Schülerinnen und Schüler bringen klar ihre Unzufriedenheit mit dem Kultusministerium zum Ausdruck. Sie fordern ausdrücklich mehr Bildung an den Schulen und setzen sich dafür ein, dass die soziale Herkunft nicht länger die Richtung des Bildungswegs bestimmen darf. Die SPD unterstützt die Schülerinnen und Schüler weitgehend in ihren Forderungen“, sagte Habermann am Mittwoch in Wiesbaden. Besonders freue sie, dass die SPD-Forderung nach einer modularisierten Oberstufe auch bei den Schülerinnen und Schülern großen Anklang findet. „Das Schulsystem muss flexibler werden, um allen Kindern gerecht zu werden. Wir dürfen kein Kind zurücklassen.“

„Die Kultusministerin muss die Forderungen der jungen Menschen ernst nehmen. Sie sind in einem demokratischen Prozess unter Beteiligung einer großen Anzahl von Schülerinnen und Schülern entstanden“, so Habermann. Es reiche nicht, die Forderungen einfach entgegen zu nehmen. „Es reicht nicht, immer nur zu prüfen. Die Landesregierung muss auch handeln“, so Habermann.