Dr. Thomas Spies und Gerhard Merz (SPD): Betriebsrat erzielt Teilerfolg

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Spies und der Giessener Landtagsabgeordnete Gerhard Merz haben den heute vom Betriebsrat des Universitätsklinikums Gießen-Marburg erzielten Verhandlungserfolg mit der Landesregierung als „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet. „Der Betriebsrat hat das konstruktive Gespräch mit der Landesregierung gesucht und hart verhandelt“, sagte Merz. „Nun muss die Landesregierung liefern und das Verhandlungsergebnis beim Rhönklinikum durchsetzen“, so Dr. Spies.

Der Betriebsrat des UKGM hatte erreicht, dass die Landesregierung sich nun dafür einsetzen will, wenigstens die befristeten Arbeitsverträge zu verlängern. „Damit wäre wenigstens der sogenannte kalte Stellenabbau vom Tisch“, sagte Merz. „Das nimmt wenigstens bei einem Teil der Belegschaft die Unsicherheit, die in den letzten Wochen nach Bekanntwerden des geplanten Abbaus von 500 Stellen entstanden ist“, so Spies.

Die beiden Abgeordneten kritisierten allerdings die harte Haltung der Landesregierung bei der Frage der Mediatoren. „Dass sich nun zwei Parteisoldaten, wie Friedrich Bohl und Wolfgang Gerhard in Fragen der Arbeitsplätze einschalten, ist doch absurd“, sagte Merz. „Zu Recht fordert der Betriebsrat nun erst einmal zwei Kennenlerntermine, bevor er sich mit den beiden altgedienten CDU- und FDP-Politikern an einen Tisch setzt“, so Spies. Der Betriebsrat hatte sich ausgebeten, erst nach zwei Vorterminen mit den beiden Mediatoren zu entscheiden, ob er in die Mediation einsteige.