Marius Weiß und Uwe Frankenberger (SPD): Das Rheintal braucht Lärmentlastung

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uwe Frankenberger und der SPD-Landtagsabgeordnete Marius Weiß (SPD) haben anlässlich der Vorstellung einer Lärmstudie für das Mittelrheintal die Entlastung der Region vom Bahnlärm als „wichtiges verkehrspolitisches Ziel“ bezeichnet. Beide begrüßten die grenzüberschreitende Initiative zur Entwicklung eines Bahnlärmindexes. „Jedes Mittel, dass der Lärmreduzierung für die Menschen in der Region nützt ist gut. Hessen und Rheinland-Pfalz müssen sich mit den Ergebnissen der Studie nun bei der Bahn dafür einsetzen, dass weitere Lärm-Entlastungen umgesetzt werden“, sagte Frankenberger.

„Die Lärm-Belastung der Menschen insbesondere in Rüdesheim ist die Hölle“, sagte Weiß. Gemeinsam mit Frankenberger habe er bereits betroffene Familien besucht. „Zum Lärm kommt bei der Bahn auch noch die Erschütterung durch die vorbeirollenden Züge. Hier muss die Bahn mit neuen Technologien entgegenwirken“, so Weiß. Der Abgeordnete verwies auch darauf, dass sich die schwarz-gelbe Bundesregierung gerade aus dem mit Stadt, Kreis und Land vereinbarten Projekt des Rüdesheimer Tunnels verabschiedet habe. Nun liege es auch in der Verantwortung des Bundes der Region auf anderem Wege Entlastungen zu verschaffen. Grundsätzlich hieße das auch, die Möglichkeit einer neuen alternativen Trasse ernsthaft zu diskutieren. Diese komme aber frühestens in 20 Jahren. „Bis dahin muss jede Möglichkeit genutzt werden, den Menschen Ruhe zu verschaffen“, so Weiß.