Uwe Frankenberger (SPD): Koordination ja, Fusion nein

Uwe Frankenberger, wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, begrüßte die Berufung des Geschäftsführers des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) Klaus-Peter Güttler zum zweiten Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV).

Mit Klaus-Peter Güttler verspreche sich die SPD-Fraktion eine bessere Abstimmung der beiden Verkehrsverbünde. Frankenberger bekräftigte aber die Haltung, dass man eine mögliche Fusion zu einem einheitlichen Verkehrsbund in Hessen ablehne.

„Die SPD-Fraktion sieht in der Struktur der zwei hessischen Verkehrsverbünde weiterhin ein Erfolgsmodell. Der NVV bildet als kleinerer Verbund den weniger besiedelten Raum Nordhessen mit dem Oberzentrum Kassel ab. Mit der SPD wird es keinen Zusammenschluss der Verbünde geben. Die Entscheidungen über Bus und Bahn in Nordhessen müssen auch weiterhin vor Ort getroffen werden. Wir unterstützen die Koordination zwischen dem RMW und dem NVV, lehnen aber eine mögliche Fusion der beiden Verkehrsverbünde ab“, so Frankenberger.

Mit dem Regiotram-Konzept, der Fünf-Minuten-Garantie und dem andauernden Ausbau der Infrastruktur habe der NVV in den letzten 15 Jahren seit seiner Gründung sehr gute Arbeit geleistet.