Ernst-Ewald Roth und Marius Weiß (SPD): Mehr Fragen als Antworten bei der EBS

„Viele Millionen haben Land und Landeshauptstadt in die private Rheingauer European Business School (EBS) gepumpt, damit Wiesbaden durch den Aufbau einer Juristischen Fakultät in der Moritzstrasse den lang ersehnten Status einer Universitätsstadt bekommt. Mit dem Spruch ‚Wir sind Uni’ wurde auf Plakaten, Bussen und im Internet geworben. Christopher Jahns war zumindest auf dem Briefkopf schon Präsident der EBS-Universität“, erklärten der Wiesbadener SPD-Landtagsabgeordnete Ernst-Ewald Roth und sein Kollege aus dem Rheingau-Taunus-Kreis Marius Weiß heute.

„Nun hat aber der Wissenschaftsrat bei seiner Vorprüfung den ersten Antrag der EBS auf Zulassung zur Universität, scheinbar aufgrund inhaltlicher Mängel, abgelehnt. Bis zum Abschluss des neuen Bewerbungsverfahrens wird es nun noch mindestens ein Jahr dauern. Ausgang offen!“, so die SPD-Abgeordneten.

Zusammen mit der Vergabe von Beratungsaufträgen an Firmen, die mit der EBS und ihrem Präsidenten verflochten sind und der öffentlichen Kritik am Bebauungsplan in der Moritzstrasse gebe es bei dieser Sache mehr Fragen als Antworten, sagten Weiß und Roth. „Wenn so viele Mittel der Kommune und des Landes fließen, muss für mehr Transparenz gesorgt werden. Und zwar von allen Seiten. Vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst, von der EBS und auch von ihrem Präsidenten Christopher Jahns.“