Wolfgang Decker (SPD): Arbeitsplätze der Telekom an den hessischen Standorten erhalten

Die neuerlich geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen zu Lasten hessischer Telekom-Standorte stoßen bei der SPD-Landtagsfraktion auf herbe Kritik. „Wir unterstützen die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften in ihren Bemühungen um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze“, sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher Wolfgang Decker heute in Wiesbaden.

Die SPD-Landtagsfraktion habe einen Antrag in den Landtag eingebracht, mit dem die Landesregierung aufgefordert wird, auf die Konzernleitung der Telekom einzuwirken, die betreffenden Arbeitsplätze an den bisherigen Standorten zu erhalten.

Vor kurzem habe die Telekom bereits die Callcenter für Privatkunden in Kassel und in Gießen geschlossen und auf andere Standorte in Hessen verteilt, erläuterte Decker. Nun solle auch noch der Geschäftskundenbereich aus Kassel abgezogen und nach Hannover verlagert werden. Darüber hinaus plane die Telekom auch an anderen hessischen Standorten, nämlich in Fulda, Gießen, Hanau, Wiesbaden und Darmstadt Strukturveränderungen, die offenbar mit einer Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Frankfurt verbunden sei.

„Wieder einmal werden ohne zwingende Gründe hunderte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig zum Wohnortwechsel oder zu teilweise stundenlangen Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz gezwungen. Dagegen wenden wir uns entschieden“, so Decker abschließend.