Michael Siebel und Timon Gremmels (SPD) befragen Landesregierung zu Elektromobilität

„In Zukunft müssen Alternativen zu herkömmlichen Fortbewegungsmethoden möglich sein. Ein Zukunftsfeld ist hierbei die Elektromobilität in ihrer großen Vielfalt. Deshalb haben wir eine umfangreiche Anfrage an die Hessische Landesregierung gestellt, wie sie diese Elektromobilität fördern will“, sagten heute die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Timon Gremmels (Landkreis Kassel) und Michael Siebel (Darmstadt)

Die SPD-Abgeordneten wollen in einer Großen Anfrage von der Landesregierung wissen, wie diese die Elektromobilität als alternativen Antrieb im Fahrzeugbau bewerte und fördern wolle. Hier entstehe ein neuer Industriezweig mit hohem wirtschaftlichem Entwicklungspotenzial.

Die Landesregierung zeige seit Jahren eine rückwärtsgewandte Energie- und Mobilitätspolitik, die heute und vor allem zukünftig nicht mehr tragbar sei. Dem müsse man mit gezielten Fragen und Alternativvorschlägen entgegentreten. „Alternativen im Mobilitätssektor können einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten, vor allem, wenn E-Mobilität und erneuerbare Energien sinnvoll miteinander kombiniert werden “, so Gremmels. „Daher ist es auch wichtig zu wissen, inwiefern die hessischen Hochschulen in der Forschung in diesem Bereich durch das Land gefördert werden. Gerade die Technische Universität in Darmstadt kann hier zu Entwicklungsfortschritten beitragen“, erklärte Siebel. In Nordhessen sieht Gremmels gute Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Automobil- und Solarindustrie, „Wichtig ist, dass die Landesregierung die richtige Rahmenbedingungen stellt“.

„Die hessische SPD misst der Alternative Elektromobilität große Bedeutung und Potenzial zu. Deshalb fragen wir die Landesregierung, ob sie unsere Einschätzungen teilt. Und natürlich fragen wir auch, welche Alternativen die Landesregierung sieht“, so Siebel.