Michael Siebel (SPD) fordert Jobticket für Landesbedienstete

Für die „schnelle Einführung eines Jobtickets“ sprach sich heute der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Siebel im Hessischen Landtag aus.

„Wir müssen unseren Beitrag leisten, den Umstieg vom Individualverkehr hin zum öffentlichen Personennahverkehr zu beschleunigen. Deshalb ist die Einführung eines Jobtickets überfällig. Wir fordern die Landesregierung auf, schnell zu einem Ergebnis zu kommen“, sagte Siebel.

So sah der Koalitionsvertrag von CDU und FDP die Einführung eines Jobtickets vor. Jetzt, ein Jahr nach der Regierungsneubildung, sei aber noch nicht absehbar, ob die Landesregierung bereit sei, dieses Ziel umzusetzen. Der Abschluss eines Jobtickets böte sowohl für die Landesbediensteten als auch für die Verkehrsverbünde RMV und NVV nur Vorteile. Es wäre ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz, weil es um eine relevante Zahl von potentiellen Nutzern gehe.

„Von 2009 bis 2014 sind 3,2 Milliarden Euro für die Finanzierung des ÖPNV vorgesehen. Der Gewinn von 150.000 neuen Kunden muss für die Gesellschafter und insbesondere für das Land Hessen von besonderem Interesse sein“, so Siebel.