Heike Habermann (SPD): G-8-Stress für Kinder schnellstens beenden

„Die gestern geäußerte Kritik von Landeselternbeirat und Landesschülervertretung an G 8 muss alle für Bildung verantwortlichen in Hessen aufhorchen lassen. Es ist höchste Zeit, den unnötigen Stress für unsere Kinder in der gymnasialen Mittelstufe zu beenden“, sagte heute die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Heike Habermann.

Eltern und Schülern forderten, zu einer sechsjährigen Schulzeit in der gymnasialen Mittelstufe zurückzukehren, weil sich G 8 nicht bewährt habe und das Leben der Kinder in ihrer Pubertät zusätzlich über Gebühr beschwert werde. Die genannte Alternative von Landeselternbeirat und Landesschülervertretung: Neugestaltung der Sekundarstufe II mit dem Ziel, die allgemeine Hochschulreife sowohl in zwei als auch in drei Jahren erreichen zu können.

Habermann: „In unserem Konzept ‚Haus der Bildung’ machen wir genau den selben Vorschlag, ergänzt um die Forderung, die Förderung der Kinder früher als bisher beginnen zu lassen und auch den Übergang von Kindergarten zu Grundschule zu flexibilisieren. So erreichen wir eine kürzere Schulzeit, ohne dass in der schwierigsten Entwicklungsphase der Kinder, der Pubertät, zusätzlicher schulischer Stress entsteht.“

Auch die anderen, von Schülern und Eltern kritisch angemerkten Punkte würden von Seiten der SPD geteilt:
•Nicht-Anerkennung des mittleren Bildungsabschlusses nach Klasse 9
•Mangelnde Durchlässigkeit des Systems
•Ganztagsschule ohne pädagogisches Ganztagskonzept