Thorsten Schäfer-Gümbel, Gerhard Merz und Dr. Thomas Spies (SPD) bekunden Solidarität mit Streikenden

„Die Beschäftigten der Uni-Klinika tragen die Last aus Privatisierung und Verkauf der Häuser an den Rhön-Klinik-Konzern. Abbau von Personal, verstärkter Arbeitsdruck und schlechtere Arbeitsbedingungen sind die Folge der Privatisierung. Deshalb ist es absolut notwendig, dass die Arbeitnehmer nun einen angemessenen Anteil am Ertrag ihrer Arbeit bekommen. Es kann nicht sein, dass der Rhön-Konzern seinen Aktionären Dividende zahlt und die Beschäftigten dafür die Zeche zahlen müssen“, heißt es der Erklärung der drei SPD-Politiker.  

Die Sozialdemokraten erneuerten die Forderung ihrer Partei nach Personalmindeststandards an hessischen Kliniken. „Vor allem Privatisierung bedeutet Personalabbau“, so die Abgeordneten. Dieser gehe mit einer Verschlechterung der Versorgung und letztlich einer Gefährdung der Patienten einher. Deshalb müsse anständiger Lohn an eine ausreichende Zahl von Beschäftigten gezahlt werden.  „Nicht die Vorstandetage von Rhön-Klinikum prägt die Seele und das Gesicht des Uniklinikums, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich direkt oder indirekt um die Patienten kümmern. Die Beschäftigten des Uniklinikums dürften nicht schlechter entlohnt werden als ihre Kolleginnen und Kollegen in einem vergleichbaren staatlichen Klinikum. Es ist nur fair, wenn man deren täglich unter schwierigen Bedingungen erbrachte Leistung anerkennt und durch fairen Lohn würdigt. Die SPD stand und steht auch weiterhin an der Seite der Beschäftigten und setzt sich für deren Belange und Sorgen ein“, so die SPD-Politiker.