Günter Rudolph (SPD): Das Land Hessen darf seine Beschäftigten nicht benachteiligen

„Es kann nicht sein, dass die Bediensteten des Landes Hessen wieder Monate lang darüber im Unklaren gelassen werden, ob und in welcher Höhe sie Einkommensverbesserungen erhalten werden, während ihre Kolleginnen und Kollegen in 14 anderen Bundesländern bereits ab dem 1. März neben einem Sockelbetrag eine 3-prozentige Einkommenserhöhung erhalten und ab März 2010 eine weitere 1,2 Prozent-Erhöhung zu erwarten haben,“ sagte Rudolph in Wiesbaden

Dass die Tarifpartner in der TdL am Wochenende wieder einmal zu einem vernünftigen Verhandlungsergebnis gekommen seien, wertete der Sozialdemokrat einmal mehr als Signal für die Notwendigkeit eines Beitritts des Landes Hessen in die TdL.

Der von Ministerpräsident Koch und Innenminister Bouffier bisher beschrittene hessische Sonderweg habe sich bislang stets zu Lasten der Bediensteten ausgewirkt, damit müsse jetzt Schluss sein, verlangte Rudolph.

Abschließend wies er darauf hin, dass natürlich auch eine zeitnahe Übertragung der Einkommensverbesserung auf die hessischen Beamtinnen und Beamten erfolge müsse, ohne dass es dabei – anders als im vergangenen Jahr – wieder zu Sonderopfern der Beamten komme.