Andrea Ypsilanti (SPD): Aufschwung kommt nicht bei allen an

Gefordert seien vielmehr gemeinsame Anstrengungen aller politischen Kräfte und Ebenen denjenigen, die sich im Arbeitslosengeld-II–Bezug befänden, besondere Unterstützung zukommen zu lassen. „Bei der anstehenden Reform des Sozialgesetzbuches (SGB) II müssen vor allem Qualität und Praxistauglichkeit der Hilfen zum Wiedereinstieg ins Erwerbsleben im Vordergrund stehen. Die organisatorische muss der inhaltlichen Diskussion folgen“, forderte Ypsilanti.

Die Bundesagentur für Arbeit hatte in ihrem Arbeitsmarktbericht für Mai 2008 festgestellt, dass die Zahl der Arbeitslosen weiterhin in erster Linie bei den Arbeitslosengeld-I–Empfängern zurückgehe. Landzeitarbeitslose, ältere und ausländische Arbeitnehmer konnten dagegen bisher nicht vom Aufschwung profitieren.