Andrea Ypsilanti (SPD): Hessen braucht einen Wechsel in der Bildungspolitik – Wolffs überfälliger Rücktritt allein löst keine Probleme

Dabei müsse aber auch gesehen werden, dass die falsche Politik der Kultusministerin immer zu 100 Prozent vom Ministerpräsidenten und der CDU-Landtagsfraktion mitgetragen worden sei. „Herr Koch hat jeden Schritt von Frau Wolff gerechtfertigt, er hat alles öffentlich vertreten. Er hat als Ministerpräsident in der Bildungspolitik ebenso versagt, wie Frau Wolff selbst. Deshalb löst der überfällige Rücktritt von Frau Wolff allein keine Probleme, sondern Hessen braucht einen grundlegenden Wechsel in der Bildungspolitik, der nur unter einer sozialdemokratisch geführten Landesregierung stattfinden wird“, sagte Ypsilanti.

Nach dem bereits lange angekündigten Rückzug von Wissenschaftsminister Corts und dem Amtsverzicht von Staatssekretär Dr. Arnold setze sich mit dem heutigen Schreiben der Kultusministerin der Zerfallsprozess der Koch-Regierung fort. „Die abgewählte Landesregierung löst sich langsam auf.“ Dies zeige auch, wie absurd mögliche Pläne seien, sich als geschäftsführende Landesregierung über die nächsten Monate zu retten. „Herr Koch und sein ganzes Kabinett sind abgewählt – es ist an der Zeit, dass der CDU-Landesvorsitzende das endlich eingesteht.“