Petra Fuhrmann (SPD): Verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen – Experten bestätigen SPD-Position

Die Expertinnen und Experten hätten bestätigt, dass das wirksamste Mittel gegen Verwahrlosung und Misshandlung die aufsuchende Hilfe sei. Es sei wichtig, alle Familien zu besuchen, um Gefährdungen festzustellen und Hilfen anzubieten. „Es ist richtig, dass das Gefährdungspotenzial in bereits belasteten Familien größer ist, aber auch in gut situierten Familien kommt es leider immer wieder vor, dass Kindern Gewalt angetan wird“, so Fuhrmann.

Für die flächendeckenden Besuche bei allen Familien mit Neugeborenen habe die SPD-Landtagsfraktion einen Betrag von 10 Millionen € beantragt, mit dem 200 Familienhebammen bezahlt werden könnten. Diese sollten die Besuche in enger Verzahnung mit den örtlichen Jugendämtern durchführen. „Wenn die CDU-Fraktion wirklich etwas für die Gesundheit von Kindern tun will, muss sie unserem Antrag zustimmen. Die Anhörung hat bestätigt, dass dies der sinnvollste Ansatz ist. Die Gesundheit unserer Kinder sollte uns 10 Millionen € wert sein“, sagte Fuhrmann.