Bernhard Bender (SPD): Dem Wald geht es nicht gut – und Forstminister Dietzel beschwichtigt

Gerade im stärker belasteten Rhein-Main-Gebiet seien erhöhte Anstrengungen erforderlich, wie die Landesregierung selbst auch beschreibe. Die Sparmaßnahmen, die zu einer massiven personellen und organisatorischen Schwächung von Hessen-Forst führten, würden nun einmal nicht ohne Folgen bleiben, so Bender.

„Die Landesregierung erntet im Wald nicht nur die Früchte ihrer Sparpolitik im Hessen-Forst. Auch die fehlende Konsequenz beim Klimaschutz und bei der Reduzierung der Luftschadstoffbelastung durch den Verkehr rächt sich in den hessischen Wäldern.“ Mit massivem Personalabbau sei die Schwächung der Forstwirtschaft bewusst in Kauf genommen worden, nur durch erhebliche Mehrbelastung der Bediensteten seien die Folgen der Stürme jüngerer Zeit einigermaßen bewältigt worden. „Wir wollen, dass für Hessen eine aufgabengerechte und damit ausreichende Zahl von Förstern und Waldarbeitern zur Verfügung steht, die Forstverwaltung darf nicht weiter reduziert werden. Die Feststellung, dass es dem Wald noch nicht gut geht, reicht nicht aus, es müssen auch Taten folgen.“

Die SPD werde ab 2008 eine konsequente Politik für den Einsatz erneuerbarer Energien und die Reduktion der Schadstoffbelastung durch fossile Brennstoffe in Hessen betreiben. „Unser für den Haushalt gefordertes Waldsanierungsprogramm ist ein erster Schritt zur schnelleren Gesundung des Waldes“, sagte Bender.