Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD): Die Richtung stimmt, wir sind aber nicht über den Berg

Immer noch seien rund 2500 Jugendliche unversorgt. Und von einem auswahlfähigen Angebot, wie vom Bundesverfassungsgericht gefordert, könne noch lange keine Rede sein. Es räche sich weiterhin, dass dieser Aufgabe in den vergangenen Jahren zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet worden sei. Der Zuwachs in diesem Jahr resultiere auch aus verstärkten öffentlichen Anstrengungen, die die Landes-CDU in den Jahren zuvor verweigert habe.

Im Bereich der so genannten Altbewerber müsse dringend noch nachgelegt werden, forderte Schäfer-Gümbel. „Die SPD ist deshalb weiterhin der Auffassung, dass ein Altbewerberprogramm aus den Mitteln der Bundesagentur für Arbeit auf den Weg gebracht werden muss. Unsere Vorschläge aus dem letzten Jahr sind brandaktuell. Wer Fachkräftemangel beklagt, muss im Alltag auch wirklich handeln.“